Haustechnik Acar · Lilienthalstraße 12A · 67435 Neustadt an der Weinstraße info@haustechnik-acar.de0176 41758225Mo–Fr 8–16 Uhr
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Außengerät einer Bosch-Wärmepumpe an der Hauswand
Start / Ratgeber / Kosten Wärmepumpe

Was kostet eine
Wärmepumpe?

Woraus sich der Preis zusammensetzt. Ehrlich erklärt, ohne Lockpreise.

Preis

Einen Festpreis gibt es erst nach der Besichtigung

Kein Haus gleicht dem anderen. Deshalb nennen wir keine Pauschalpreise, sondern sehen uns Ihr Haus an und rechnen dann genau. Für die Besichtigung zahlen Sie nichts, und sie verpflichtet Sie zu nichts.

Für die Wärmepumpe gibt es einen Zuschuss vom Staat. Was das bei Ihnen ausmacht, lesen Sie unter Förderung für die neue Heizung.

Preisbestandteile

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Sechs Punkte bestimmen den Preis Ihrer Anlage.

Heizlast

Je mehr Wärme das Haus braucht, desto größer das Gerät. Die genaue Heizlast steht fest, bevor wir das Gerät bestellen.

Gerät und Hersteller

Als Fachpartner von Bosch, OVUM und LG bauen wir Geräte ein, für die wir Ersatzteile und Kundendienst bekommen.

Speicher

Warmwasserspeicher und Pufferspeicher richten sich nach der Zahl der Personen und dem Platz im Keller.

Leitungen und Aufstellort

Kurzer Weg vom Außengerät in den Heizraum ist günstig. Lange Wege und Kernbohrungen kosten mehr.

Elektrik

Zählerschrank, Zuleitung und Anmeldung beim Netzbetreiber gehören dazu. Ältere Zählerschränke müssen manchmal erneuert werden.

Altanlage

Abbau und Entsorgung von Kessel und Öltank sind Teil der Arbeit. Ein Öltank schlägt deutlicher zu Buche als eine Gastherme.

Regler einer Bosch-Wärmepumpe
Laufende Kosten

Was kostet der Betrieb?

Eine Wärmepumpe braucht Strom statt Gas oder Öl. Wie viel, hängt von der Vorlauftemperatur ab: Je niedriger sie sein kann, desto sparsamer läuft die Anlage.

Deshalb stellen wir die Anlage nach dem Einbau ein und gleichen die Heizkörper ab. Dazu kommt einmal im Jahr die Wartung.

  • Einstellung. Heizkurve passend zu Ihrem Haus.
  • Abgleich. Jeder Heizkörper bekommt die richtige Wassermenge.
  • Wartung. Einmal im Jahr mit Protokoll.
Im Detail

Posten, die man leicht übersieht

Gerät, Speicher und Montage kennt jeder. Wird eine Anlage später teurer als gedacht, liegt das meist an den kleinen Arbeiten, die im Angebot gefehlt haben. Sie fallen trotzdem an, nur eben als Nachtrag.

Das ist kein Vorwurf an andere Betriebe. Manche Arbeiten lassen sich ohne Besichtigung schlicht nicht einschätzen. Achten Sie deshalb darauf, ob diese Punkte in Ihrem Angebot stehen. Fehlt einer, fragen Sie nach. Manchmal ist er bei Ihnen nicht nötig. Dann sollte das auch so dastehen.

Welche Posten bei Ihnen anfallen, hängt vom Haus ab. Steht das Außengerät nah am Heizraum, ist der Leitungsweg kurz. Muss es auf die andere Hausseite, werden Leitungen, Dämmung und Durchbrüche aufwendiger. Ähnlich ist es im Keller: Ein freier, trockener Heizraum macht die Montage einfacher als ein enger Raum mit vielen alten Leitungen.

  • Fundament oder Konsole. Das Außengerät braucht einen festen, frostsicheren Untergrund oder eine passende Wandhalterung.
  • Wanddurchführung. Kernbohrung, Schutzrohr und eine dichte Abdichtung gegen Wasser und Kälte.
  • Kondensat. Beim Abtauen fällt Wasser an. Es muss frostsicher abgeleitet werden.
  • Dämmung. Leitungen außen mit wetterfester Dämmung, im Haus nach Vorgabe gedämmt.
  • Spülen und Befüllen. Alte Leitungen spülen, einen Schlammabscheider setzen und das Wasser nach Herstellervorgabe aufbereiten.
  • Sicherheitstechnik. Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil und Entlüfter in passender Größe.
  • Ventile. Voreinstellbare Thermostatventile, damit der Abgleich überhaupt eingestellt werden kann.
  • Unterlagen. Protokolle zu Inbetriebnahme und Abgleich und die Bestätigungen für die Förderung.
Geöffnete Wärmepumpe während der Montage im Garten
Ein großer Teil der Arbeit steckt in Details, die später niemand mehr sieht.
Ablauf

Angebote richtig vergleichen

Zwei Angebote lassen sich nur vergleichen, wenn beide vom selben Haus ausgehen. So prüfen Sie das in sechs Schritten.

Grundlage prüfen

Wurde Ihr Haus besichtigt und die Heizlast Raum für Raum berechnet? Ein Angebot nach Telefonat oder Fotos ist eine Schätzung.

Leistung vergleichen

Liegt die Leistung der Geräte in derselben Größenordnung? Große Unterschiede zeigen, dass mit unterschiedlichen Annahmen gerechnet wurde. Fragen Sie nach dem Grund.

Vorlauftemperatur vergleichen

Mit welcher Vorlauftemperatur wurde geplant? Davon hängen der Stromverbrauch und die Frage ab, ob Heizkörper getauscht werden müssen.

Umfang abhaken

Legen Sie die Angebote nebeneinander und haken Sie jede Position ab: Abbau, Elektrik, Abgleich, Speicher, Fundament. Was fehlt, kommt später oft als Nachtrag.

Förderung gleich ansetzen

Ziehen Sie bei allen Angeboten den Zuschuss nach denselben Regeln ab. Sonst sieht ein Angebot günstiger aus, als es ist.

Nach dem Einbau fragen

Wer wartet die Anlage? Wer kommt bei einer Störung? Gibt es für das Gerät Ersatzteile und Kundendienst in der Region?

Checkliste

Das gehört in ein gutes Angebot

Ein Angebot ist ein Vertrag in Vorbereitung. Je genauer es ist, desto weniger Überraschungen gibt es auf der Baustelle. Diese Angaben sollten Sie darin finden:

PunktWoran Sie es erkennen
GerätHersteller, genaue Typbezeichnung und Leistung. Ein Satz wie „Wärmepumpe 10 kW oder gleichwertig“ reicht nicht.
AuslegungDie berechnete Heizlast Ihres Hauses und die Vorlauf­temperatur, mit der geplant wurde.
SpeicherInhalt des Warmwasser­speichers und, falls nötig, des Puffer­speichers.
AufstellungStandort des Außengeräts, Fundament oder Konsole, Weg der Leitungen und Wand­durchführung.
HydraulikHydraulischer Abgleich mit Berechnung, Pumpen, Ventile und Schlamm­abscheider.
ElektrikWas gemacht wird und wer es macht. Was Sie selbst beauftragen müssen, steht ausdrücklich da.
AltanlageAbbau und Entsorgung von Kessel oder Therme. Ein Öltank wird gesondert genannt.
InbetriebnahmeEinstellung der Regelung, Einweisung und die Protokolle.
FörderungEin Vertrag mit Bedingung für den KfW-Antrag und die technischen Bestätigungen.
AusschlüsseArbeiten, die nicht enthalten sind, zum Beispiel Maler- oder Maurer­arbeiten, werden klar benannt.
ZeitraumEin voraussichtlicher Zeitraum für die Ausführung. Für den KfW-Antrag muss das voraussichtliche Datum der Umsetzung ohnehin im Vertrag stehen.
GarantieWelche Garantie der Hersteller gibt und ob eine Verlängerung möglich ist. Bei Bosch ist sie auf Wunsch möglich, zu den Bedingungen des Herstellers.
WartungOb eine Wartung angeboten wird und was dazugehört. Eine Anlage ohne regelmäßige Durchsicht verliert über die Jahre an Effizienz.
Schall­schutzOb der Standort des Außengeräts mit Blick auf Schlafräume und Nachbarn geprüft wurde.

Fehlen in einem Angebot mehrere dieser Punkte, ist es nicht automatisch schlecht. Es ist dann aber schwer zu vergleichen. Bitten Sie den Anbieter, die fehlenden Angaben nachzureichen, bevor Sie sich entscheiden.

Unsere Angebote bestehen aus festen Positionen. Wir gehen sie mit Ihnen Punkt für Punkt durch, bevor Sie etwas unterschreiben.

Billigangebote

Hier lohnt ein zweiter Blick

Ein niedriger Preis kann seriös sein, etwa wenn bei Ihnen vieles schon vorbereitet ist. Oft fehlt aber etwas, das Sie später selbst bezahlen. Diese Anzeichen sollten Sie stutzig machen.

Pauschalpreis ohne Besichtigung

Wer Ihr Haus nicht gesehen hat, kennt weder Heizlast noch Leitungswege. Der Preis gilt dann für ein Durchschnittshaus und wird später angepasst.

„oder gleichwertig“

Fehlt die genaue Typbezeichnung, wissen Sie nicht, welches Gerät tatsächlich kommt. Bestehen Sie auf Hersteller und Modell.

Abgleich nur als Stichwort

Steht der hydraulische Abgleich ohne Berechnung im Angebot, wird er oft nur geschätzt. Für die KfW-Förderung ist er Voraussetzung.

Elektrik „bauseits“

„Bauseits“ heißt: Das beauftragen und bezahlen Sie selbst. Fragen Sie, was genau dahintersteckt.

Knapp bemessene Leistung

Ein kleineres Gerät senkt den Preis. Im Winter springt dann häufig der Heizstab an und heizt mit teurem Direktstrom.

Niemand für danach

Klären Sie vorher, wer die Anlage wartet und wer bei einer Störung kommt. Ein Gerät ohne Service in der Nähe wird im Ernstfall teuer.

Speicher und gedämmte Leitungen im Heizraum
Gedämmte Leitungen verlieren unterwegs weniger Wärme.
Betrieb

Laufende Kosten: Wovon sie abhängen

Die Anschaffung bezahlen Sie einmal. Strom und Wartung bezahlen Sie jedes Jahr, über viele Jahre. Deshalb lohnt der Blick auf die Betriebskosten schon beim Vergleich der Angebote.

Wie hoch Ihre Kosten am Ende sind, entscheidet sich zu einem guten Teil schon bei der Planung. Eine passend ausgelegte Anlage mit niedriger Vorlauftemperatur und sauberem Abgleich braucht weniger Strom als ein Gerät, das nur nach Gefühl ausgewählt wurde.

Der Stromverbrauch hängt vor allem von vier Dingen ab: wie viel Wärme Ihr Haus braucht, welche Vorlauftemperatur nötig ist, wie viel Warmwasser Sie verbrauchen und wie gut die Anlage eingestellt ist. Die Jahresarbeitszahl fasst das in einer Zahl zusammen.

Beim Strom lohnt ein Vergleich. Manche Versorger bieten eigene Tarife für Wärmepumpen an, teils mit einem eigenen Zähler. Ob sich das für Sie rechnet, klären Sie mit Ihrem Versorger und dem Elektro-Fachbetrieb.

Haben Sie eine Photovoltaikanlage, kann die Wärmepumpe einen Teil des eigenen Stroms nutzen. Die Regelung MIRA von OVUM berücksichtigt laut Hersteller dafür Wetterprognose und PV-Ertrag.

Wird Gas im Haus gar nicht mehr gebraucht, entfällt auch der Grundpreis für den Gasbezug. Was mit dem Hausanschluss passiert, klären Sie mit Ihrem Netzbetreiber.

Über die Jahre fallen auch Verschleißteile an, wie bei jeder Heizung. Eine regelmäßige Wartung entdeckt solche Teile früh. Dann lässt sich der Tausch planen, bevor die Anlage im Winter stehen bleibt.

  • Warmwasser. Jedes Grad weniger im Speicher spart Strom. Wir stellen einen sinnvollen Wert ein.
  • Heizkurve. Lieber die Kurve fein anpassen lassen, als am Thermostat hochzudrehen.
  • Lüften. Kurz und kräftig lüften statt gekippter Fenster.
  • Außengerät. Laub und Schnee vom Gerät fernhalten, damit Luft frei strömen kann.
  • Wartung. Einmal im Jahr mit Protokoll. Dabei fallen auch schleichende Probleme auf.
Noch Fragen?

Weitere Antworten

Gehört die Wartung zu den laufenden Kosten?

Ja. Einen Wartungsvertrag haben bei uns viele Kunden, die Anlage wird einmal im Jahr mit Protokoll durchgesehen. Rechnen Sie die Wartung beim Vergleich von Angeboten mit ein, denn sie fällt jedes Jahr an.

Kostet ein Pufferspeicher zusätzlich?

Ein Pufferspeicher ist ein eigenes Bauteil mit Montage und Anschluss. Ob Ihre Anlage einen braucht, ergibt die Planung. Ist er nötig, steht er als eigene Position im Angebot.

Warum stehen auf dieser Seite keine Preise?

Weil ein Preis ohne Ihr Haus wenig aussagt. Eine Zahl aus dem Internet passt selten zu Heizlast, Leitungswegen und Elektrik bei Ihnen. Wir nennen den Preis nach der Besichtigung, Position für Position.

Was passiert, wenn beim Einbau etwas Unerwartetes auftaucht?

Manches sieht man erst, wenn die alte Anlage ausgebaut ist. Dann sprechen wir mit Ihnen, bevor wir weiterarbeiten, und Sie entscheiden.

Ist eine kleinere Wärmepumpe im Betrieb günstiger?

Nur, wenn sie zur Heizlast passt. Ist sie zu klein, hilft im Winter oft der Heizstab mit Direktstrom nach. Das kann teurer werden als ein passend ausgelegtes Gerät.

Läuft eine Wärmepumpe günstiger als meine alte Gasheizung?

Das hängt vor allem von zwei Dingen ab: vom Verhältnis zwischen Strompreis und Gaspreis und von der Jahresarbeitszahl Ihrer Anlage. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto weniger Strom brauchen Sie für dieselbe Wärme. Bringen Sie Ihre Abrechnungen zur Besichtigung mit, dann schätzen wir das gemeinsam für Ihr Haus ein.

Was ist ein Angebot mit festen Positionen?

Jede Leistung steht als eigene Position im Angebot: Gerät, Speicher, Montage, Abbau, Abgleich und so weiter. So sehen Sie genau, wofür Sie bezahlen, und können einzelne Punkte mit anderen Angeboten vergleichen.

Kann ich Kosten sparen, indem ich selbst mithelfe?

Den Heizraum und die Wege frei zu räumen, hilft immer. Arbeiten an Heizung, Trinkwasser und Elektrik gehören in Fachhand. Sprechen Sie uns an, was bei Ihnen möglich ist.

Häufige Fragen

Kosten: kurz beantwortet

Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Das hängt von Ihrem Haus ab: von der nötigen Leistung, den Leitungswegen, dem Speicher und der Elektrik. Den genauen Preis nennen wir Ihnen nach der kostenlosen Besichtigung in einem Angebot mit festen Positionen.

Warum sind die Preise so unterschiedlich?

Weil kein Haus dem anderen gleicht. Die nötige Leistung, der Weg der Leitungen, der Speicher, die Elektrik und der Abbau der alten Heizung machen den Unterschied.

Kostet das Angebot etwas?

Nein. Die Besichtigung bei Ihnen vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie ein Angebot mit festen Positionen.

Muss ich alle Heizkörper tauschen?

Meist nicht. Wir prüfen Raum für Raum, ob die vorhandenen Heizkörper ausreichen. Oft müssen nur einzelne getauscht werden.

Kontakt

Sagen Sie uns, was ansteht.

Wir melden uns in der Regel am nächsten Werktag bei Ihnen und vereinbaren einen Termin vor Ort. Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich.

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